Wagenbauer lassen hinter die Kulissen blicken

Wagenbauer lassen hinter die Kulissen blicken

Täötenclub-Motivwagen 2015 vorab bereits im WDR zu sehen

EMSDETTEN. Um ihre Mottowagen machen die Emsdettener Karnevalisten in der Regel ein großes Geheimnis – um am Rosenmontag zu überraschen. Anders der Täötenclub: Für die Lokalzeit des WDR ließ der einzig reine Karnevalsverein Dottlands einen Blick hinter die Kulissen zu.

„So viel haben wir an einem Nachmittag noch nie geschafft“ berichtet Täöten-Prinz Tim I. Neumann erfreut, nachdem der Fernsehsender am Freitag in ihrer Wagenbauhalle an der Rheiner Straße zu Gast war. Deshalb überreichte er nach Drehschluss auch einen Orden an das Filmteam, das seine Truppe bei der Arbeit gehalten hatte. Natürlich hat so ein Filmteam gewisse Vorstellungen, da werden mehrere Szenen wiederholt, nicht selten hörten die Wagenbauer Zwischenrufe wie „Alles noch einmal auf Null“. Das Ergebnis: Der Motivwagen der Täöten ist schon ein ganzes Stück voran geschritten. Thema in diesem Jahr ist die bekannte „Sendung mit der Maus“. Auch der blaue Elefant, Käpt´n Blaubär und Hein Blöd haben Rosenmontag ihren großen Auftritt. Das Motto: "Wird die Maus so richtig nass - haben die Täöten wieder Spaß".

Spaß hatten sie trotz der Mehrarbeit auch, als der WDR sie besuchte. Über den Emsdettener Videofilmer Peter Michel, mit dem der Täötenclub ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, wurde der Kontakt zum Sender hergestellt. Alle Welt – oder jedenfalls das Münsterland – soll sehen, was Dottlands Wagenbauer leisten, damit beim Rosenmontagszug Kinderaugen strahlen und Erwachsene sich verblüfft die Augen reiben. Steht das Motto erst einmal fest, geht es an die Umsetzung. Neben dem Drahten, Modellieren, Kaschieren und Bemalen geben die Täöten auch Einblick in die Herstellung der Kostüme.

Das Ergebnis der sechsstündigen Drehzeit wurde bereits gestern, Donnerstag 22. Januar, in der Lokalzeit des WDR ausgestrahlt. Wer den Beitrag verpasst hat, kann ihn in der Mediathek des Senders in den kommenden Tagen noch aufrufen.

Den Beitrag in der WDR Mediathek ansehen:
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